Überwachungs- und Steuerungssystem (ARMAC)

Das „Automatic Reservoir Monitoring And Control“-System, kurz ARMAC, wurde von Montanhydraulik India entwickelt. Es dient der Überwachung und Steuerung von Staudämmen und ist ein Ergebnis unserer gesammelten Erfahrungen in der Entwicklung und Produktion von hydraulischen Antriebssystemen für den Stahlwasserbau.

Mithilfe von ARMAC wird unter Berücksichtigung der geografischen und klimatischen Gegebenheiten der optimale Wasserstand für ein Reservoir sowohl für die Stromgewinnung als auch für die Bewässerung der Umgebung ermittelt. Anschließend gibt ARMAC entsprechende Signale zum Öffnen oder Schließen der Tore, um den gewünschten Wasserzufluss herbeizuführen oder den aktuellen Pegelstand zu halten.

Außerdem können mit ARMAC auch mehrere Staudämme am selben Fluss problemlos aufeinander abgestimmt werden. Die dazu notwendige Software haben unsere Ingenieure im Laufe der Jahre stetig weiterentwickelt.

ARMAC im Überblick

  • exakte Einstellung und Überwachung der vorgegebenen Pegelstände
  • ständige Ablesbarkeit der Position jedes einzelnen Tors
  • Möglichkeit zur Simulation und Steuerung einzelner Torbewegungen sowie zum manuellen Verfahren der Tore
  • Signalisierung (visuell und auditiv) von Fehlfunktionen im Hydrauliksystem
  • Erzeugung und Visualisierung umfangreicher Datensätze zu Wassermengen, Wasserständen, Torständen etc.
  • flexible Programmierung durch PC-basiertes System, auch über Online-Zugriff
  • Übermittlung von Daten in Echtzeit per VSAT oder GPRS

ARMAC im Detail

Alle 15 Minuten misst das ARMAC-System den Wasserstand eines Staudamms. Dies geschieht sowohl über die Wegmesssysteme an den Torzylindern als auch über Wasserstandsmessgeräte, die weiter flussauf- und flussabwärts installiert sind.

Wesentliche Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz sind umfangreiche Datensammlungen, die sowohl Wasserstandsmessungen aus jahrzehntelangen Aufschreibungen als auch die geografischen Konturen eines jeden Reservoirs (Area Volume Curves) berücksichtigen.

Die über Radarsensoren ermittelten Wasserstände werden mit den erhobenen Daten sowie aktuellen lokalen Anforderungen verglichen. Auf diese Weise wird die optimale Öffnung der zu steuernden „spillway gates“ berechnet und der Zu- bzw. Abfluss der jeweiligen Wassermengen umgesetzt.

Das System erlaubt zu jedem Zeitpunkt einen Online-Zugriff auf sämtliche Programme und Daten. Die ermittelten Daten können in Echtzeit per PLCC, VSAT oder GPRS übermittelt werden.